Lapiz begann mit anonymen Posteraktionen in den Straßen Neuseelands, nach einem Umzug aus Südafrika, wo er an HIV geforscht hatte. Das Malen sozialkritischer Stencil war dabei ein Ventil für den immensen Kulturschock, der bis heute anhält. 
Während seiner Zeit in Buenos Aires inspirierten ihn die Murals, seine zum Nachdenken anregenden Stencils großflächig zu malen. Der Name ‘Lapiz’ (spanische: Bleistift) steht dafür, Ideen zu zeichnen. Sie sollen die BetrachterInnen animieren, sich mit aktuellen Geschehnissen und sozialen Themen auseinander zu setzen.

Sicher?! 

Die Installation setzt sich kritisch mit dem Begriff der Oase auseinander und beschaeftigt sich dabei mit der Stellung der europaeischen Union. Ein Zufluchtsort fuer diejenigen, deren Heimat von Krieg, Terrorismus und Wirtschaftskrisen gekennzeichnet ist oder eine kulturelle und wirtschaftliche Festung, die verteidigt werden und deren Staerke demonstrieren muss – sei es militaerisch oder durch digitale Ueberwachung. Und auf welcher Seite stehe ich dabei? Bin ich hier drinnen sicher und was passiert mit denen da ‘draussen’? Wo faengt Sicherheit and und wo hoert Freiheit auf – und was ist mir wichtiger?

http://www.lapiz.ca

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